…aber auf dein Wort will ich das Netz auswerfen! Lukas 5, 5

Hallo liebe Freunde,

wenn Gott uns aufträgt, „die Netze noch einmal auszuwerfen“, dann lässt er uns erleben, welchen Segen Gehorsam mit sich bringt. Wir sind sehr dankbar, dass wir dies immer wieder erleben dürfen.

Im Jungenhaus hat es in letzter Zeit einige Veränderungen gegeben. Für zwei unserer Jungs konnte ein neues zu Hause gefunden werden. Es war für uns als Team schon längere Zeit ein Anliegen, Familien zu finden, wo Jesus der Mittelpunkt ist. Uns war bewusst, dass es nicht in unserer Hand liegt, die Familien auszusuchen. Gott hat es getan und er hat es wunderbar getan, sodass David im Februar und Alin im Juni zu ihrer neuen Familie ziehen durften.

Momentan beten wir für zwei Jungs aus unserem Dorf. Es sind Brüder, die dort bei ihrer Oma leben. Leider sind die beiden oft auf sich alleine gestellt. Unter der Woche kommen sie täglich zum Jungenhaus, wo sie ein Mittagessen und Nachhilfe bekommen, und wo sie spielen dürfen. Nach dem Abendbrot gehen sie wieder zu ihrer Oma. Was aus ihrer Zukunft wird, weiß Gott allein. Bitte betet, dass Gott uns zeigt, wie wir sie in Zukunft unterstützen können oder ob sie sogar ins Jungenhaus aufgenommen werden sollen.

Durch die weltweite Corona-Pandemie sind einige geplante Projekte auf Eis gelegt worden. Eine Gruppe nach der anderen war gezwungen, ihren Einsatz abzusagen. Das hat auch unsere Pläne durcheinander gebracht. Aber wie gut zu wissen, dass Gottes Terminkalender steht und er alles unter Kontrolle hat.

Nach über zweimonatiger Ausgangssperre tut es gut, mal wieder als Familie rauszufahren, mit den Jungs auf einen Spielplatz zu gehen oder eine Fahrradtour zu machen. Während der Ausgangssperre war es nur möglich, mit einem Formular in die Stadt zu fahren, wo man von bewaffneten Polizisten und Soldaten kontrolliert wurde. Aber wir merken, dass die Zeit positiv für die Kinder aus dem Mädchen- und Jungenhaus war, trotz der Herausforderungen z. B. beim Homeschooling. Dies sehen wir u. a. daran, dass die Beziehungen zu den Pflegeeltern und Mitarbeitern intensiver geworden sind.

Im letzten Monat hat die Heizung im Mädchenhaus versagt und dann waren ein paar kalte Duschtage angesagt. Erfahrungsgemäß duscht man dann nicht so lange und man spart Wasser. Somit auch ein Vorteil. Durch die lange Lieferzeit und die Probleme, das Ersatzteil überhaupt zu bekommen, haben wir dann doch für eine provisorische Lösung gesorgt, damit die Mädchen warm duschen konnten. Heute funktioniert wieder alles einwandfrei. Gott hat für alles gesorgt!

Im Mädchenhaus muss im Apartment der Pflegeeltern das nächste Badezimmer renoviert werden. Die Frage ist nicht mehr, ob Gott dafür sorgen wird, sondern wie er es tun wird – wir sind also sehr gespannt.

Uns als Familie geht es gut. Das heißt nicht, dass wir keine Herausforderungen haben, aber wir danken Gott, dass er uns „kleine Menschen“ für diesen Dienst hier in Rumänien gebraucht und befähigt. Nach der Ausgangssperre, waren wir am letzten Wochenende zum ersten Mal in der Stadt und haben die Zeit als Familie sehr genossen.

Gott ist treu. Er sorgt für seine Kinder. Danke für eure treue Unterstützung!

Liebe Grüße aus Rumänien!
In Christus verbunden!

Andi & Elvira mit Levi & Esther Wall


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